„Die Sterne des
Hungers“ beziehen sich auf Texte von Christine Lavant, und zwar auf die Gedichte
„Im rueckgrat aufwaerts glimmt ein licht“, „So also geht erleuchtung vor“, „Zeig an mir die kräuter welche bestärken“, „Lösch
aus mein gesicht und führe mich blind“. Dazwischen
wurde Machauts Rondeaux „Ma Fin es mon commencement“ interpoliert, das nach 20
Takten im Original exakt rückwärts läuft.
Die Lavant-Texte
wurden, um das Original unangetastet zu
lassen, mittels des Textgenerators „Abulafia“ unterschiedlich zersplittert und
erscheint nur in Bruchstücken.
Harmonisch erforscht
das Stück weiter die neuen Frequenzmodulationsspektren, die erstmals in DW14
Verwendung fanden und in den Folgestücken zur harmonischen Grundlage wurden.
Auch die in DW9 zitierten Zellulären Automaten finden hier als algorithmische
Komplexe Eingang in die Instrumentaltextur.
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